A - B - C - D - E - F - G - H - I - J - K - L - M - N - O - P - Q - R - S - T - U - V - W - X - Y - Z

Tagesgeldkonto

Ein Tagesgeldkonto ist ein Guthabenkonto, bei dem das eingelegte Kapital verzinst wird. Der entscheidende Unterschied zu anderen Arten von Konten liegt in der Besonderheit, dass Kunden eines Tagesgeldkontos jederzeit über ihre Einlagen verfügen können und das Konto ohne Laufzeitbindung immer fristlos auflösen können.

Gesetzliche Absicherung

Anders als bei einem Girokonto beispielweise, kann ein Tagesgeldkonto nicht für Überweisungen oder andere Zahlungen verwendet werden. Lediglich Ein- bzw. Auszahlungen von dem bei Vertragsabschluss eingetragenen Girokonto des Kunden sind möglich. Mit der Einrichtung eines Tagesgeldkontos sind Beträge von bis zu 100.000 Euro gesetzlich abgesichert, wobei einige Banken diesen Betrag freiwillig höher gestalten, um attraktiver für ihre Kunden zu sein.

Was bietet das Tagesgeldkonto?

In Deutschland zählt das Tagesgeldkonto zu den beliebtesten Anlagearten. Die Vorteile sind seine im Vergleich zu einem Giro- oder Sparkonto relativ hohen Verzinsung, die tägliche Verfügbarkeit der gesamten Einlage und die gesetzlich garantierte Absicherung. Zudem sind die meisten Tagesgeldkonten gebührenfrei. Auf der anderen Seite kann die Verzinsung der Kontoeinlage jederzeit von der Bank abgeändert werden, womit ein regelmäßiger Blick auf das Konto notwendig wird und sich gegebenenfalls auch ein Vergleich mit anderen Angeboten für Tagesgeldkonten rentiert. Eine Zinsbindung, wie sie bei einem Festgeldkonto üblich ist, bietet das Tagesgeldkonto also nicht.